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Pfeifentabak

Bis Pfeifentabak schließlich in der Pfeife landet, passiert so einiges: Meist werden verschiedene Rohtabake miteinander vermischt und anschließend unter Wärmeeinwirkung und hohem Druck gepresst. Es folgt die Fermentation. Währenddessen werden dem Tabak aromatische Elemente beigegeben, die ihm seinen typischen Geschmack und Geruch verleihen. Zu den bekanntesten Pfeifentabak-Marken gehören DunhillMac BarenStanwellRattray’s und Samuel Gawith. Entdecken Sie jetzt die ganze Welt der Pfeifentabake bei uns!
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Pfeifentabak in all seiner Vielseitigkeit

Das Angebot an Pfeifentabak ist heute nahezu unüberschaubar groß und vielfältig, sodass ein jeder Pfeifenraucher mit Sicherheit den passenden Tabak zu seinen geschmacklichen Vorlieben findet. Bis dahin ist es für Pfeifen-Neulinge allerdings ein weiter Weg. Er muss meist erst einmal eine Mixture nach der anderen probieren und sich mit den verschiedenen Schnittarten und Aromen vertraut machen. Wir empfehlen, mit einer milden und weniger kräftigen Crimp-Cut-Mixture zu starten. Anspruchsvolle Flake-Tabake hingegen sollten von fortgeschrittenen Tabakfreunden genossen werden. Um sich einen Überblick zu verschaffen, sollten zumindest die wichtigsten Pfeifentabake und Schnittarten einmal getestet werden: Ready Rubbed, Flake, Cube-Cut und Curly Cut. Sie unterscheiden sich hinsichtlich ihrer Geschmacksintensität und ihres Nikotingehalts voneinander.

Vom rohen Tobacco zum aromatischen Pfeifentabak

Wie auch für Zigarren wird Pfeifentabak aus Blättern der Tabakpflanze gewonnen. Die bedeutendsten Anbaugebiete für Tabak sind Nord-, Mittel- und Südamerika, China, Europa und Vorderasien. Während die Tabakpflanzen heranwachsen, sorgen die Bauern durch Abschneiden der Blüten zudem für eine gesteigerte Nährstoffzufuhr in die Blätter, um am Ende möglichst viele und große Tabakblätter zu erhalten. Je höher das Blatt an der Pflanze sitzt, desto höher liegt der Tabakgehalt. Die unteren Blätter werden zum Teil als Um- und Deckblatt für Zigarren eingesetzt. Am Ende des Herstellungsprozesses wird der Tabak in Platten zusammengepresst und in Scheiben geschnitten. Diese werden Flakes genannt. Flake-Tabak hält lange die Feuchtigkeit und brennt überaus langsam und gleichmäßig ab. Bevor Flake-Tabak in die Pfeifen gegeben wird, sollte er jedoch in der Hand zerkrümelt werden.

Die wichtigsten Tabaksorten für Pfeifen

Wer sich mit Tabak für Pfeifen beschäftigt, wird mit sehr hoher Wahrscheinlichkeit dem Virginia-Tabak schon einmal begegnet sein. Diese Tabaksorte ist ein wahrer Evergreen. Pfeifenliebhaber damals wie heute schwören auf den blumig-aromatischen, leicht süßlichen Geschmack und Geruch. Für Virginia-Tabak werden ausschließlich Blätter mit erloschener Vitalität verwendet, also überreife Blätter, die man an ihrer gelblichen Färbung erkennt. Sie sind für die Süße des Tabaks verantwortlich. In der Regel werden sie unter Wärmezufuhr getrocknet, entweder durch Heißluft (flue-curing) oder Feuer (fire-curing), und anschließend zu einer Mixture verarbeitet. Amerikanische oder Englische Pfeifentabake bestehen aus Virginia-Tabak.

Ebenfalls weit verbreitet ist der Burley-Tabak, der fast ausschließlich für Pfeifen verwendet wird. Die Blätter sind vergleichsweise dick und verbreiten beim Abbrennen eine kräftige Kakaonote. Burley gehört wie Perique und Latakia zu den Würztabaksorten und ist daher ein wichtiger Part in verschiedenen Mischungen, insbesondere in amerikanischen. Ihn solo zu genießen, ist hingegen nicht zu empfehlen.

Die Kunst der richtigen Mixture

Amerikanisch, dänisch, englisch – im Sortiment für Pfeifentabak geht es international zu. Doch die Länderbezeichnungen lassen nicht etwa Rückschlüsse auf die Herkunft des Tabaks zu, sondern stehen für die Herstellungsart der Tabake, die in der entsprechenden Mixture zum Einsatz kommen. Die Verantwortung über Herstellung und Kreation von Tabak-Mischungen obliegt dem Tabakmeister, auch Melangeur genannt.

Eine Amerikanische Mixture beispielsweise besteht aus Burley-, Virginia- und Orient-Tabak, wobei Virginia mit meist 60 Prozent den größten Anteil ausmacht. Die Mischung ist feinkörnig, grobflockig oder als Flake erhältlich. Beispiel hierfür ist unter anderem der feine Virginia Blend vom Tobacco-Hersteller Mac Baren. Dänische Mischungen setzen sich zusammen aus Viginia-, Burley- und Cavendish-Tabake zusammen und kommen ohne Würztabak wie Perique als Beimischung aus. Das facettenreiche Geschmacksbouquet wird durch eine Flavouring mit Vanille, Honig oder anderen Substanzen erzielt. Die dänischen Tabakmischungen sind aufgrund ihrer Milde und Süße besonders für Einsteiger geeignet. Beim Verbrennen verbreitet der Pfeifentabak den charakteristischen Geruch, den auch Nichtrauchern mit Pfeifen verbinden. Englische Tabakmischungen setzen sich aus einer Mixture von Virginia-, Orienttabak und Latakia-Tabak zusammen und sind klassischerweise nicht aromatisiert. Diese Mischungen schmecken weniger süß, stattdessen würzig und erdig und kommen daher geschmacklich und olfaktorisch Zigarren am nächsten. Probieren Sie zum Beispiel die London Mixture von Robert McConnell oder Brown Flake von Samuel Gawith.

Von Kakao bis Kirsch: So kommt der Pfeifentabak zu seinem Aroma

Das Vermischen verschiedener Rohtabake ist eine Möglichkeit, für eine Vielfalt an Pfeifentabaken zu sorgen, eine andere ist die Aromatisierung. Für diesen Prozess, bei dem der Naturtabak geschmacklich verfeinert wird, sind außerdem die Bezeichnungen Soßieren und Flavouring gebräuchlich. Man unterscheidet zwischen natürlichen sowie künstlich hergestellten Aromen. Meist kommen Fruchtauszüge, Gewürze und ätherische Öle zum Einsatz. Der Einfallsreichtum ist groß, zum Beispiel gibt es Pfeifentabak mit Geschmacksnoten von Vanille, Nelke, Muskat, Kirsche oder Veilchen, aber auch Lakritz, Rum, Schokolade oder Honig. Die Flavour-Rezepturen sind ein streng gehütetes Geheimnis der Hersteller. Berühmte Marken wie Mac Baren, Dunhill, Stanwell, Samuel Gawith, Vauen oder Danske Club entwickeln immer neue, spannende Aromen für ihren Pfeifentabak und versuchen sich gegenseitig zu übertreffen.

Übrigens: Der Flavour des Tabaks kann nur über Zunge und Nase erfasst werden, beim Rauchen von Pfeifen ist Inhalieren daher überflüssig. Ebenso geht eine hohe Geschmacksintensität nicht zwangsläufig mit einem hohen Nikotingehalt einher. Zum Beispiel kann ein kräftig schmeckender Tabak wenig Nikotin enthalten und umgekehrt. Meist werden Pfeifen wie auch Zigarren ohnehin ausschließlich gepafft.